Portrait
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Inspektor Ludwig Schlaich

"Liebe allein genügt nicht; sie bedarf des Fachwissens, damit jeder zu betreuende Mensch in seiner Eigenart verstanden wird."

Unter dieser Devise nahm Inspektor Ludwig Schlaich im Jahr 1933
in der damaligen "Heil- und Pflegeanstalt Stetten" die Ausbildung
des Pflegepersonals auf. Er entwickelte hierfür ein zweijähriges
berufsbegleitendes Ausbildungskonzept. Der dazu geschaffene
Bildungsplan stellte eine Synthese aus

  • pädagogisch-psychologischen,
  • medizinisch-pflegerischen,
  • praktisch-methodischen und
  • allgemeinbildenden

Inhalten dar.

Auf dieser Grundlage entstand in den 50-er Jahren das Berufsbild
der Heilerziehungspflegerin / des Heilerziehungspflegers.


Stundenplan 1934/ 1935
Stundenplan 1934/ 1935
Unterricht in frühen Jahren
Unterricht in frühen Jahren

Wichtige Daten


1933

Inspektor Ludwig Schlaich nahm im Jahr 1933 in der damaligen Heil- und Pflegeanstalt Stetten die Ausbildung des Pflegepersonals auf


1958

Eröffnung der Evangelischen Schule für Heilerziehungspflege Stetten als erste Ausbildungsstätte dieser Art in Deutschland.


1961

Staatliche Anerkennung der Schule


1971

Erste Ausbildungs- und Prüfungsordnung des Landes Baden- Württemberg


1985

Ludwig Schlaich Schule Stetten, Fachschule für Sozialwesen - Fachrichtung Heilerziehungspflege


1991

Eröffnung des Seminars für Heilpädagogik


1994

Umzug der Ludwig Schlaich Schule nach Waiblingen


1995

Neuer Name:

Ludwig Schlaich Schule,
Institut für soziale Berufe der Diakonie Stetten e.V.


1997

Eröffnung der Fachschule für Arbeitserziehung und Arbeitstherapie


2008

Umbenennung in Ludwig Schlaich Akademie und Organisation in der Rechtsform einer Gesellschaft mit beschänkter Haftung (GmbH). Alleingesellschafter ist die Diakonie Stetten e.V.